NFC-Anker für den Alltag

Physische Anker für alles,
was dein Kopf sonst fallen lässt.

Permy sind kleine NFC-Tags an den Orten, an denen die Handlung passiert — an der Kühlschranktür, am Medikamentenschrank, am Türrahmen. Ein Tap mit dem Telefon, mehr nicht. Keine App zum Öffnen, nichts einzutragen, kein Streak, der reißen kann.

Android in der Fertigstellung iOS folgt Local-first, kein Konto

01 Das Problem

Nicht vergessen im Sinne von „nicht gewusst“.
Vergessen im Sinne von „war nicht sichtbar“.

Der Joghurt steht seit zwei Wochen hinter der Milch. Gekauft, eingeräumt, aus dem Blick, aus dem Kopf — bis der Geruch ihn zurückholt.

Und die Routine, die du dir vorgenommen hast, scheitert selten am Vorsatz. Sie scheitert daran, dass im entscheidenden Moment nichts da war, das sie ausgelöst hätte.

Habit-Tracker lösen das selten, weil sie verlangen, dass du an sie denkst — genau die Sache, die gerade nicht zuverlässig funktioniert. Ein Zettel am Kühlschrank ist näher dran, weil er dort hängt, wo du hinlangst. Er kann nur nichts mitzählen.

Permy setzt den Anker dort an, wo die Handlung stattfindet.

Der Anker hängt am Kühlschrank, nicht an deiner Willenskraft.

02 So funktioniert es

Drei Schritte, danach nie wieder.

Abenddunkler Wohnraum, eine Person geht mit dem Telefon in der Hand durch den Raum.
  1. 1

    Tag anbringen

    Ein Permy-Tag klebt dort, wo die Handlung passiert: an der Kühlschranktür, auf der Milchpackung, am Medikamentenschrank, am Türrahmen. Er braucht keinen Strom, keine Verbindung und keine Wartung.

  2. 2

    Antippen

    Telefon kurz dranhalten. Ein Vibrieren bestätigt, dass es angekommen ist. Keine App öffnen, nichts eintragen, nichts wegklicken.

  3. 3

    Wirkung

    Der Tag weiß, was er tut: mitzählen, herunterzählen, auslösen oder blockieren. Die App bleibt im Hintergrund, wo sie hingehört.

03 Ein System, vier Anwendungen

Dieselbe Geste. Vier verschiedene Wirkungen.

Was ein Tag auslöst, steht auf dem Tag — nicht in einer Einstellung, die du dir merken musst. Ein neuer Ort, ein neuer Tag, fertig.

Ein Tap beim Öffnen, und Permy zählt die Haltbarkeit herunter. In der Vorratsliste steht nicht „angebrochen am 8.9.“, sondern „noch 4 Tage“ — die Angabe, die du im Stehen vor dem offenen Kühlschrank tatsächlich brauchst.

Haltbarkeit pro Lebensmittel · ein beschrifteter Tag legt einen neuen Vorrat an, ohne dass irgendetwas programmiert wird

Permy zeichnet keine Kette und keine Prozentzahl, sondern Wachstumsringe. Dichte Wochen werden breit, dünne Wochen schmal. Ein schmaler Ring ist ein trockenes Jahr — Information, keine Fehlermarkierung.

mehrere Gewohnheiten parallel · jede bekommt ein eigenes Band im selben Ring

Der Tag an der Haustür startet den Timer, ergänzt die Einkaufsliste oder zeigt die kurze Liste für den Weg nach draußen — Schlüssel, Ladegerät, was du selbst hinterlegt hast. Der Tag am Badezimmerschrank stellt die Uhr. Die Dauern gehören dir.

Timer · Einkaufsliste · Erinnerungsliste · eigene Webhooks

Ein Tap blockiert die lauten Apps, ein zweiter hebt die Blockade auf. Wer trotzdem eine blockierte App öffnet, landet zurück auf dem Startbildschirm, mit einer kurzen Erklärung, die von selbst wieder verschwindet. Kein Passwort, keine Strafzeit: eine Unterbrechung reicht, um den Automatismus zu durchbrechen.

Blockliste selbst gewählt · manueller Schalter als Ventil, wenn der Tag nicht greifbar ist

04 Das Angebot

App, Tags und die Einrichtung.

Permy ist kein reiner App-Download. Ein Tracker, der im Regal liegen bleibt, weil die Tags nie beschriftet wurden, hätte niemandem geholfen — deshalb gehört die Einrichtung dazu.

Die App

Android ist in der Fertigstellung und geht als Nächstes in die Veröffentlichung. iOS folgt. Kernfunktionen laufen ohne Konto und ohne Verbindung.

Die Tags

Ein Set NFC-Tags, vorbereitet für deine Orte. Ohne Batterie, ohne Wartung, robust genug für die Kühlschranktür und den Türrahmen.

Die Einrichtung

Die erste Stunde entscheidet darüber, ob ein System bleibt. Ich gehe deine Orte mit dir durch, wir kleben die Tags dorthin, wo du sie wirklich passierst, und stellen Haltbarkeiten und Timer auf dein Leben ein — nicht auf Standardwerte.

Permy wird ein Abo für die App und ein einmaliger Kauf für die Tag-Sets. Die Zahlen stehen noch nicht fest. Wer auf der Warteliste steht, erfährt sie zuerst — und zahlt nicht mehr als das, was beim Start gilt.

Ein NFC-Tag klebt an einer schwarzen Kühlschranktür, eine Hand tippt ihn an, in der anderen Hand zeigt das Telefon die Einkaufsliste.
Der Tag sitzt an der Kühlschranktür — dort, wo die Handlung passiert.

Keine Streaks. Keine Schuld. Nur Anker.

05 Das Permy-Prinzip

Warum es hier keine Streaks gibt.

Object Impermanence, Zeitblindheit, Schamvermeidung — für die meisten Apps sind das Nutzerfehler, die man mit genug Motivation überschreibt. Für Permy sind es Designparameter.

Ein Streak kennt genau zwei Zustände: intakt oder gerissen. Wer einmal aussetzt, bekommt eine Null gezeigt — und viele öffnen die App danach nie wieder. Nicht aus Faulheit, sondern weil die Zahl beschämt und Scham das Zurückkommen teuer macht.

Baumringe erzählen anders. Ein schmaler Ring ist ein trockenes Jahr, kein Versagen. Der Baum wächst weiter, und die schmale Stelle bleibt trotzdem sichtbar — sie wird nur nicht bewertet.

Deshalb gibt es in Permy keine Punkte, keine Abzeichen, keine Bewertung. Die Ringe zeigen, was war — dicht, dünn, mit Lücken — und überlassen dir die Deutung. Der Anker hängt am Kühlschrank, nicht an deiner Willenskraft.

06 Belege

Woran du erkennst, dass das ernst gemeint ist.

Permy ist noch nicht öffentlich — es gibt also keine Nutzerzahlen zu zeigen, und ich erfinde keine. Was es gibt, sind Entscheidungen, die im Produkt sichtbar sind. Bei jeder einzelnen wäre der andere Weg der bequemere gewesen.

01

Nichts wird rot.

Die Akzentfarbe ist in der gesamten App an keinen Zustand gebunden. Es gibt kein Rot für „überfällig“ und kein Grün für „geschafft“. Zustände unterscheiden sich allein über die Deckkraft. Diese Regel stand vor der ersten Zeile Code und hat jede Ansicht danach mitbestimmt.

02

Die Bestätigung ist ein Vibrieren, kein Bildschirm.

Die Reihenfolge liegt fest: doppelte Taps abfangen, vibrieren, schreiben, erst danach alles Weitere. Das Vibrieren kommt bewusst nach der Doppel-Tap-Prüfung — sonst vibriert es zweimal, wenn du das Telefon einen Moment länger aufliegen lässt.

03

Kein Server im kritischen Pfad.

Was du antippst, ist auf dem Gerät geschrieben, bevor irgendetwas ins Netz geht. Fällt eine Verbindung aus, fällt nichts zurück und geht nichts verloren. Für die Kernfunktionen braucht Permy weder Konto noch Verbindung.

04

Der Fokus-Block wirft aus, statt zu sperren.

Die erste Fassung legte nur eine Erklärung über die blockierte App — ladende Apps schoben sich davor. Die naheliegende Antwort wäre ein harter Riegel gewesen. Stattdessen bringt Permy dich zum Startbildschirm zurück und erklärt sich kurz. Unterbrechung statt Zwang.

104 grüne Tests im Kern, von der Ring-Geometrie bis zum Datenexport
31 Tage Dauertest an sechs Tags, ohne einen verlorenen Tap
0 Taps, die das Gerät verlassen haben

Diese Zahlen sagen, dass die Technik trägt. Sie sagen noch nicht, wie Permy sich über Monate im Alltag anfühlt — das weiß erst die erste Runde. Deshalb ist sie klein.

Telefon auf einem Schreibtisch zeigt den Ringe-Bildschirm von Permy mit Wachstumsringen und Statuskacheln, daneben eine Hand am NFC-Tag.
Der Ring nach vier Wochen. Die schmale Stelle ist eine Woche, in der wenig ging — sie wird gezeigt, nicht markiert.
Nahaufnahme eines schwarzen NFC-Tags zwischen zwei Fingern, daneben das Telefon mit dem Ringe-Bildschirm.
Der Tag selbst: ohne Batterie, ohne Wartung, ohne Verbindung.

07 Daten

Deine Daten bleiben auf deinem Gerät.

Local-first ist bei Permy keine Fußnote, sondern die Architektur. Was du antippst, geht niemanden etwas an — auch mich nicht.

  • 01

    Kein Konto für die Kernfunktionen. Kein Server, der deine Gewohnheiten kennt.

  • 02

    Ringe, Countdowns und Auswertungen entstehen auf dem Telefon, offline.

  • 03

    Export jederzeit, in einem offenen Format. Deine Ringe gehören dir — auch wenn du gehst.

08 Früher Zugriff

Permy ist noch nicht live.
Die Warteliste ist der einzige Weg hinein.

Android geht als Nächstes in die Veröffentlichung, und die erste Runde bleibt klein — weil zur Einrichtung ein Mensch gehört und ein Mensch nicht beliebig skaliert. Wer auf der Liste steht, kommt zuerst rein — und bekommt das erste Tag-Set kostenlos dazu.

Welcher Anker zuerst?

Eine Mail zum Start, sonst nichts. Kein Newsletter, keine Kette hinterher. Die Mails landen direkt bei mir.

Lieber erst fragen? Schreib mir direkt: dennis.schoener@gmail.com